Athlete Highlight: Dennis Koitzsch

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Athlete Highlight: Dennis Koitzsch

Wir freuen uns über unseren nächsten Athleten des Monats, Dennis der von Anfang an bei allen Events dabei ist und die Community auch auswärts auf Events unterstützt.
Auch im Training ist er ein zuverlässiges Beispiel für Engagement und unsere Philosophie. Er arbeitet kontinuierlich an seinen schwächen vor oder nach den Stunden und entfaltet sein Potential Schritt für Schritt.

Name: Dennis Koitzsch
Alter: 23
Beruf: Student
Hobby(s): CrossFit, Handball, klettern, lesen

Erzähl uns etwas über dich!
Servus zusammen! Ich heiße Dennis und bin seit September 2016 Mitglied bei CrossFit Rhein-Neckar. Wenn ihr etwas über mich wissen oder mich kennen lernen wollt, sprecht mich am besten einfach direkt in der Box an. 🙂
Welche sportlichen Vorerfahrungen hast du?
Als Kind und Jugendlicher habe ich viel ausprobiert…  von Schwimmen bis Bogenschießen war da beinahe alles dabei. Meine große Leidenschaft habe ich aber schon früh beim Handball gefunden. Mit 5 Jahren habe ich damit angefangen und abgesehen von Verletzungspausen und einem Auslandssemester seitdem auch immer aktiv gespielt. Erst vor wenigen Wochen habe ich meine (vorerst) letzte Saison beendet. Zuletzt war ich in meinem Heimatverein auch als Jugendtrainer aktiv.
Bevor ich bei CFRN angefangen habe, war ich außerdem für eine Weile an Freeletics hängen geblieben – da wurde das Programm aber für meinen Geschmack irgendwann eintönig…. und außerdem hatte ich keinen Bock mehr auf die ekelhaft vielen Burpees.
Was hat dein Interesse für CrossFit geweckt?
Wie gesagt habe ich Handball schon früh für mich entdeckt. Er hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Fast genauso früh habe ich aber auch entdeckt, dass bei diesem Sport leider eine Menge Lauferei anfällt und das nun wieder nicht so mein Ding war – also bin ich mit acht Jahren zur Torhüter-Position gewechselt. Das lag mir und ich habe mich auch ganz gut angestellt…..allerdings hatte ich damit auch jedes nennenswerte Cardio-Training erfolgreich aus meinem Leben verbannt. Als Kind war das noch kein Problem, doch spätestens als in den älteren Jugendmannschaften die ersten Ausdauerläufe auf dem Programm standen habe ich dafür sehr bitter bezahlen müssen 😀
Da ich aber ehrgeizig war und mich verbessern wollte, habe ich angefangen an meinen Schwächen zu arbeiten und etwas für meine Fitness zu tun – ohne dabei jedoch eine Ahnung zu haben wie das denn eigentlich geht. Aber ich habe jedes Jahr ein bisschen mehr trainiert, ein bisschen mehr über das Thema gelernt, gelesen und immer wieder im Internet nach neuen Methoden gesucht…..bis ich schließlich auf YouTube auf das Highlight-Video der 2015er CrossFit Games gestoßen bin. Das hat mich sofort gefesselt. Die Athleten dort haben einfach Dinge gemacht, wie ich sie vorher höchstens in Comic-Filmen gesehen hatte. Ich glaube ich habe mir noch im Laufe derselben Woche den halben CrossFit-Youtube-Kanal angesehen.

Warum trainierst du bei CrossFit Rhein-Neckar?
Nachdem ich also CrossFit entdeckt hatte, wollte ich es natürlich auch selbst mal austesten. „Zumindest mal ein Probetraining“, dachte ich mir. Also habe ich nach Boxen im Umkreis gesucht. Eine davon gehörte so einem Typ, von dem ich während meiner Online-Streifzüge schon gelesen hatte. In den Interviews schien er ganz sympathisch zu sein. Und außerdem war er sogar schon ein paar mal bei den Regionals dabei gewesen…
Was sind deine größten Erfolge durch das Training bei CrossFit Rhein-Neckar?
Viele kleine Dinge würde ich sagen. Ich habe viel über das Training mit Gewichten gelernt. Das war etwas, was ich vorher nie wirklich gemacht hatte und wovor ich auch großen Respekt hatte.
Insgesamt denke ich, dass ich in so ziemlich jeder Stunde etwas lerne – entweder über Technik, eine besondere Methode oder eben über mich selbst. Das schafft auch Selbstvertrauen. Obwohl ich eigentlich immer Sport gemacht habe, kam ich mir in meiner Jugend nie besonders sportlich vor. Das ist heute nicht mehr so.
Was gefällt dir an unserer Box besonders gut?
Vom ersten Mal an, als ich die Box betreten habe, hat jeder Coach und jedes Mitglied der CFRN-Community sein bestes versucht, mich willkommen zu heißen, zu unterstützen und in die Familie aufzunehmen. Ich war schon in vielen Vereinen Mitglied aber noch nie bin ich so vielen offenen, unvoreingenommenen und positiv-bekloppten Leuten auf einem Fleck begegnet.
Welche drei Sachen aus der Box würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
• Langhantel
• Ringe
• Rudergerät (bin nach wie vor kein großer Fan von laufen)
Wer ist dein sportliches Vorbild?
Julie Foucher. Sportlich ist sie natürlich schon beeindruckend aber mit ihrer Geschichte, ihrer Arbeitsmoral und ihrem Berufsweg ist sie für mich zur gleichen Zeit auch ein menschliches Vorbild.
Außerdem jedes Mitglied der CrossFit-Community. Ich kann oft einfach nur dasitzen und staunen was tagaus tagein in den Stunden geleistet wird. Da sind sowohl richtig starke Athleten als auch Einsteiger zu sehen, die alle aus freien Stücken beschlossen haben sich im Training an ihre Grenzen und darüber hinaus zu treiben. Wenn sich jemand immer wieder in solcher Art selbst überwindet, um sich in dem was er macht zu verbessern, hat er meinen Respekt und meine Unterstützung.

Welchen Tipp würdest du jemandem geben, der noch nie CrossFit gemacht hat?
1. Versuch es. Niemand ist zu unsportlich für CrossFit. Gewissermaßen ist aber auch niemand sportlich genug. Es geht immer besser. Das ist für jeden so und du wirst nicht alleine gelassen.
2. Wenn es für dich nichts Elendigeres als Laufeinheiten gibt, mach Burpees oder setz dich mal zum Spaß aufs AirBike. Laufen scheint plötzlich halb so wild.
3. Pass bei Thrusters auf dein Kinn auf. Jeder hört es wenn du’s nicht tust.
4. Patrick meint es nicht so. Eigentlich ist er ganz nett. 😉