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Mehr Motivation
durch ein Wort!

Artikel / Autor Gregor Schregle

Dir fällt es oft schwer, dich für Dinge zu motivieren? Du Denkst dir: ”Ich muss noch trainieren, habe aber überhaupt keine Motivation.” Warum wir hier durch ein kleines Wort gegen unsere innersten Bedürfnisse verstoßen und wie wir dieses Problem schnell lösen können, erkläre ich dir in diesem Beitrag.

Es ist kalt, ich hatte einen langen und anstrengenden Tag hinter mir und falle abends nur noch auf die Couch.

“Jetzt müsste ich eigentlich noch trainieren, aber ich bin total leer…” sind meine Gedanken.

Wie schaffe ich es jetzt trotzdem, mich aufzuraffen und etwas für meine Gesundheit und Fitness zu machen?

In solchen Situationen hilft es mir, die Vogelperspektive durch einen kleinen Twist einzunehmen und mich und mein Leben in Relation zu setzen.

“Ich muss hier überhaupt nichts, ich kann machen was ICH WILL!” sind meine nächsten Gedanken dazu.

Durch das Wort “muss” fühlt sich alles an, als wären wir fremdbestimmt und können nicht die Dinge machen, die wir wollen. Das verursacht oftmals eine sofortige innere Sperre, da es gegen eines unserer psychologischen Grundbedürfnisse verstößt – dem Bedürfnis nach Autonomie.

Was sind psychologische Grundbedürfnisse?

Wir Menschen haben nicht nur physiologische Grundbedürfnisse, wie essen, trinken und schlafen. Wir haben auch psychologische Grundbedürfnisse, die uns helfen als Spezies zu überleben.

Die Wissenschaft spricht hier von drei, manchmal auch von vier Bedürfnissen:

Autonomie: wir sind autonom, wenn wir unser Verhalten selbst bestimmen können und eine Wahl haben.

Kompetenz: ist das Bedürfnis neue Dinge zu lernen, sich neue Fertigkeiten anzueignen und die Welt um uns herum selbst zu meistern. Hier streben wir nach dem Gefühl der Selbstwirksamkeit und Selbstsicherheit. Wir brauchen das Gefühl, durch unser Handeln einen Einfluss auf unsere Umwelt zu haben.

Zugehörigkeit: wir fühlen uns zugehörig, wenn wir mit anderen verbunden sind, sich andere um uns  sorgen und wir uns um andere kümmern können. Hiermit sind enge und bedeutsame Beziehungen gemeint, nicht einfach die bloße Anwesenheit von anderen. Sich als Teil einer Gruppe zu fühlen befriedigt dieses Gefühl stark.

Was können wir jetzt also machen, um diese Sperre zu umgehen?

Ganz einfach – wir geben uns selbst wieder die Kontrolle und halten uns vor Augen, dass wir nichts müssen. Die Entscheidung für das Training haben wir schon längst in der Vergangenheit getroffen und durch unsere Vision von uns selbst fest definiert. Es geht also nicht darum, wieder eine Entscheidung zu treffen, sondern nur darum uns vor Augen zu führen, dass wir die Wahl selbst getroffen haben.

Ich ersetze also das Wort “muss” durch das Wort “darf” oder “kann”. Denn es gibt Menschen auf der Welt, die nicht die Möglichkeit haben ihre Gesundheit selbst zu verbessern. Es gibt Orte auf der Welt, an denen es uns verwehrt bliebe, Sport zu machen und es gibt Situationen im Leben, in denen wir nicht die Ressourcen wie Zeit oder ähnliches haben, um das zu machen, was wir wollen.

Seid ihr also auch öfter in der Situation, dass ihr “müsst”, so führt euch vor Augen, dass ihr immer selbst entscheiden könnt und ihr den Luxus habt euch dafür zu entscheiden. Wechselt also die Perspektive und schafft es so, die richtige Entscheidung zu treffen.

Wir müssen gar nichts – wir dürfen!

Das ist eine kleine Hilfestellung in Situationen ohne Motivation. Wie wir es schaffen, die Motivation aber grundsätzlich und nachhaltig hoch zu halten, lest ihr in unserem Beitrag „Wie Du langfristig motiviert bleibst„.

Ich wünsche Dir viel Spaß und Erfolg deine Motivation hoch zu halten!

Dein Coach Gregor
Sportwissenschaftler & Gründer von CrossFit Rhein-Neckar

PS: konntest du etwas aus meinem Beitrag mitnehmen? Oder hat dir mein Beitrag etwas geholfen? Dann würde ich mich freuen, wenn du diesen mit jemandem teilst, dem es auch helfen könnte. #strongertogether

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